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Momentaufnahmen

Mein Astrokollege Marcus ist auch auf das Fuscher Törl gekommen. Zu zweit macht Astronomie viel mehr Spass, und man kann Erfahrung austauschen !

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Das Fuscher Törl

Im August 2022 war ich zum ersten Mal am Fuscher Törl. Hier im wunderschönen Großglockner Gebiet in den österreichischen Alpen in ca. 2400m Höhe, kann man wunderbar Astronomie machen.

Der Fuchs vom Fuscher Törl

Der nette Fuchs hält meinen Astroarbeitsplatz sauber.

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Die glücklichen Schafe vom Fuscher Törl

Die Schafe sind hier anscheinend sehr glücklich und laufen mit der Glocke um den Hals dem "Leithammel" nach.

F. A. Q.

Frage ? Ich will mit der Astrofotografie beginnen. Auf was soll ich bei den Anschaffungen besonders achten?

Bei der Astrofotografie ist eine sehr stabile und genaue Nachführung wichtig!
Daher sollte man nur Astro-Mounts verwenden die für die Astrofotografie sehr gut geeignet sind.
Nur dann kann eine gute Optik die versprochene Leistung bringen !

Eine gewisse Einlernzeit unter dem Nachthimmel und zu Hause ist unbedingt notwendig. Das schwächste Glied in der „Kette“ kann alles zu Nichte machen. Vorher sollte man den erfahrenen Astrokollegen über die Schulter schauen und Ratschläge beachten. Fast jede günstige Montierung wird einen „Autoguider“ z. B. den Lacerta MGEN benötigen, um runde Sternabbildung zu erreichen. Bei schlechtem „Seeing“ hilft der beste Autoguider auch nichts. Astrowetterkunde ist auch gefragt.

Desto größer die Optik und die Brennweite ist, umso schwerer wird die zu tragende Last für die Astromontierung. Da kommt man schnell an die Tragegrenzen der Montierung. Man sollte die Tragfähigkeit nur zu max. 75% nutzen.
Desto größer die Brennweite der Optik ausgelegt ist, z. B. über 1000mm, umso schwieriger wird das Guiding um runde Sterne zu erhalten. Besonders wenn dann noch Wind, hohe Luftfeuchtigkeit und schlechtes Seeing dazu kommt, ist es schnell unmöglich hochwertige Aufnahmen zu generieren.

Seeing ist, in welcher Qualität das Sternenlicht bei uns am Beobachtungsstandort ankommt. Das Sternenlicht muss je nach Aufnahmehöhe verschieden lange die Erdatmosphäre durchdringen. Dabei wird es von verschiedenen Faktoren negativ beeinflusst. Die Atmosphäre besteht aus verschiedenen Schichten, die unterschiedliche Dichtewerte je nach Temperatur, Feuchtigkeit und Höhen-Windrichtung haben. Diese verschiedenen Dichtewerte der Atmosphäre verursachen unterschiedliche Licht-Brechungsindexe. Daher funkeln Sterne die punktförmigen Lichtquellen im All sind, bei schlechtem Seeing sehr stark. Das beeinflusst das  Seeing und Guiding negativ und dadurch wird die Sternabbildung viel zu groß und unscharf. Bei hohen Brennweiten und hoch auflösenden Optiken bleibt nichts anderes übrig, als den Beobachtungsstandort in höhere Lagen zu verlegen oder auf besseres Wetter zu warten. Besonders geeignet sind Höhenlagen die über dem stark fluktuierendem Wettergeschehen liegen. Darum sind die großen wissenschaftlichen Teleskope alle in Höhen von über 2000m zu finden !
Von den negativen Einflüssen der Lichtverschmutzung / Streulicht, die dann noch dazu kommen können, will ich gar nicht sprechen !

Auf der Site „Meteoblue“ https://www.meteoblue.com/de/wetter/outdoorsports/seeing/ebenwald-h%c3%bctte_%c3%96sterreich_2780541   gibt es für jeden ausgewählten Standort gute Seeing-Vorhersagen. Die Werte für „index, JetStream, bad Layer K-Wert“ sollten möglichst „grün“ hinterlegt sein.  Besonders vor, oder nach dem Durchgang einer Schlechtwetterfront, kann man meistens mit gutem Seeing rechnen. Etwas Wetterkunde ist schon gefragt.

Test…(Baustelle)

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